18.02.2018

Ohne Ausweg


Das ist mein Wochenende. Ich verkrieche mich in meinen eigenen vier Wänden und weiß beim besten Willen nichts mit mir anzufangen. Ich starre vor mich hin, ohne irgendetwas zu sehen. Die Bilder vor meinen Augen sind verschwommen, vermischen sich mit dem, was ich zu sehen glaube und mit dem, was ich mir zu sehen erträume. Ich werde zerfressen von der Liebe zu einer Frau, die mir die Schuld an allem gibt. Doch das einzige, wessen ich mich schuldig bekenne, ist eben jene Liebe zu einer Frau, die mich nun verstoßen hat. Alles, was ich sage, ist falsch. Alles, was ich tue ist falsch. Mein ganzes Leben ist falsch. Es ist vergeudet an eine Welt, die mich ohnehin nicht haben will, geschweige denn, respektiert oder mich gar annimmt, so wie ich bin, Mensch, der ich bin.
Mehr weiß ich im Moment nicht zu sagen. Ich ringe immer noch nach Worten.